Ukraine übermittelt der Europäische Union zehn Namen aus dem russischen Rüstungssektor für das 22. Sanktionspaket
KurzmeldungDie ukrainische Regierung hat nach Angaben ihres Sanktionsbeauftragten Vladyslav Vlasjuk der Europäischen Union eine Liste mit zehn Geschäftsleuten vorgelegt, die nach ukrainischer Einschätzung Verbindungen zur russischen Rüstungsindustrie besitzen. Vlasjuk nannte die Initiative am 29. Oktober 2026 in einem Briefing; die Meldung wurde von mehreren ukrainischen und englischsprachigen Medien dokumentiert. Nach Darstellung Kiews betreffen die Vorwürfe Lieferketten für Raketenteile, Komponenten für unbemannte Flugsysteme, Elektronik für elektronische Kriegsführung und andere militärisch nutzbare Güter.Eine Übermittlung durch die ukrainische Seite hat in der EU keine automatische Rechtswirkung. Ob und welche der vorgeschlagenen Namen in das 22. Sanktionspaket aufgenommen werden, entscheidet der Rat der Europäischen Union nach eigenen Prüfungen. Im Verfahren prüfen Dienste die Beweislage, dann erfolgt…




